Lyrik. Leidenschaft. Sopran

Lebenslauf

Eleonore Marguerre.

Sängerin aus Leidenschaft.

Ob Paris, Genf, Wien, Mailand, Venedig, Monte Carlo oder Dresden – Eleonore Marguerre hat sich auf den großen Bühnen einen Namen gemacht. Als Kind eines mozartbegeisterten Elternhauses mit belgisch-französischen Vorfahren interessierte sich die gebürtige Heidelbergerin schon früh für die Oper.

Ausbildung und Auszeichnungen
Eleonore Marguerre studierte in Karlsruhe und der Universität für Musik Wien, wo sie ihr Gesangsdiplom bei der Kammersängerin Margarita Lilova mit Auszeichnung ablegte. Die Gesangspädagogin Gisela Rohmert begleitet heute ihre Karriere. Die Sopranistin ist mehrfache Preisträgerin internationaler Gesangswettbewerbe: Boris Christoff Wettbewerb (2009), Marcello Viotti Concours (2008), Leyla Gencer Voice Competition (2006), Competizione dell‘ Opera (2004) u.a.

Von Deutschland in die Welt
Ihre Karriere begann Eleonore Marguerre an deutschen Häusern wie Weimer, Leipzig und Mannheim mit Rollen wie Donna Anna, Fiordiligi, Gilda, Melusine, Rosalinde, Melissa (Amadigi) oder Armida (Rinaldo). Schnell entwickelte sie sich in Partien wie der Konstanze in Mozarts „Entführung aus dem Serail“ oder als Gilda in „Rigoletto“ zu einer gefragten Größe ihres Fachs mit Stationen wie der Mailänder Scala (Venus in Ascanio in Alba), der Wiener Staatsoper, das Teatro La Fenice (Juliette), der Semperoper Dresden, Essen sowie den Bregenzer und Schwetzinger Festspielen. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Christopher Hogwood, Adam Fischer, Antonello Manacorda, Ivan Fischer, Giovanni Antonini oder Philippe Jordan.
Opernauftritte, Konzerte und Liederabende (u.a. mit Cornelius Meister) führten sie bisher u.a. nach Japan, Korea, Norwegen, die Niederlande, Frankreich, England und die Schweiz.

Aktuelles und Ausblicke
Eleonore Marguerre beginnt die Saison 2018/2019 mit dem Rollendebüt als „Natascha Rostova“ am Staatstheater Nürnberg, bevor sie die „Rosalinde“ in „Fledermaus“ an die Oper Lausanne singt. Im Oktober singt sie wieder „Agathe“ in Freischütz an der Oper Leipzig. 2019 kehrt sie an ans Théâtre la Monnaie in Brüssel zurück als „Elisabeth“  in der Uraufführung von „Frankenstein“ von Mark Grey. 2017/18 sang sie ihre erste Strauss-Oper als „Arabella“ in Dortmund und Wiesbaden, ebenso wie als „Violetta“ in „La Traviata“ in Dortmund und Nürnberg, bevor sie als „Saffi“ in „Zigeunerbaron“ an das Grand Théâtre de Genève zurückkehrte. 2016/ 2017 sang sie erstmals „Marguerite“ in „Faust“ in Dortmund und den „Fuchs (Lisak)“ in Janaceks „Schlaues Füchslein“ am Théâtre de la Monnaie in Brüssel sowie „Donna Anna“ in Gelsenkirchen.  2018 folgt  „Rosalinde“ in der „Fledermaus“  in Lausanne, „Arabella“ in Wiesbaden und „La Traviata“ und  Natascha in Prokofjews „Krieg und Frieden“ am Staatstheater Nürnberg. Für 2020 ist u.a. eine Neuproduktion von „Manon“ geplant...

2015 war sie die Protagonistin in „Das Tagebuch von Nijinsky“ an der Opera de Bordeaux, Violetta in „La Traviata“ an der Opera Tours sowie Agathe (Freischütz) bei den Domstufenfestspielen in Erfurt, ebenso wie Donna Anna (Don Giovanni) und als Violetta (La Traviata) in Dortmund. Mit Ivan Fischer machte sie 2016 eine Zauberflöten-Tournee u.a. in London, Berlin, Brügge, Budapest und Amsterdam.

2013/2014 sang sie in Bordeaux (Lucio Silla), Monte Carlo (Das Rheingold), Manon (Massenet) in Luxembourg, am Concertgebouw Amsterdam (Armida in Rinaldo) und Konstanze an der Oper Dortmund gemeinsam mit Serdar Somuncu (Entführung aus dem Serail). Im März 2014 debütierte sie an der Opéra de Bastille in Paris in Mozarts „Zauberflöte“, 2013 sang Eleonore Marguerre an der Oper Nancy Zemlinskys „Zwerg“(Ghita).
Eine engere Zusammenarbeit verbindet sie in Deutschland mit der Oper Dortmund und dem Regisseur Jens-Daniel Herzog. Dort sang sie bisher Manon (Massenet), Contessa Almaviva, Poppea in Monteverdi’s L‘Incoronazione di Poppea und Fiordiligi.

An CD Veröffentlichungen erschienen bisher Die Schöne Galathee bei Capriccio, Mozart’s Fragment Demofoonte bei Arts Music, Das Lied von der Glocke bei CPO und Mendelssohn‘s Lobgesang bei Hänssler.

Eleonore Marguerre lebt mit ihrer Familie und Hund in Weimar.

Pressestimmen

Das Deutschlandradio kommentierte ihre „Rosamunde“: „Sie stirbt so schön, wie sie singt.“   Der Neue Merker schrieb über Eleonore Marguerre: „Ihre Koloraturen sind beseelt und kommen atemberaubend und mit perlender Lockerheit über die Rampe.“;        die taz kommentiert: „Marguerre verleiht ihrer Melusine in Brand setzende Klänge von unvergesslicher Präsenz“ und die FAZ urteilte: „Beweglichkeit, verführerisches Glitzern, weiche Kantilene und der diskrete Charme der betörenden Kindfrau ergänzen sich vorzüglich.“